Mittwoch 28 Januar 2009
Jahrestag der Befreiung von Auschwitz - Gedenken in Ravensburg
27.01.2009"Der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz bietet in großer Vielfalt Möglichkeiten der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.
Eine dieser Gedenkfeiern fand dieses Jahr im Zentrum für Psychiatrie in
Ravensburg-Weissenau statt:
Zu Beginn begrüßte der Geschäftsführer
der Südwürttembergischen Zentren für Psychatrie Wolfgang Rieger die
anwesenden Vertreter der Opfergruppen, Politiker, Schüler und
Journalisten. Diese Gedenkfeier des Landtags von Baden-Württemberg ist
wichtig, "um die Erfahrungen der Vergangenheit als Richtschnüre in die
Gegenwart einzuflechten. [...] Unsere Verantwortung ist, nie mehr
zuzulassen, dass unterschieden wird zwischen ´lebenswertem` und
´lebensunwertem` Leben" (Peter Straub; Landtagspräsident BW).
Es folgte ein bewegender Vortrag ("Vom Sondergericht für verrückt
erklärt - Theodor Rollers Aufbegehren gegen Hitler und die Folgen"):
Der
Journalist und Publizist Hans-Joachim Lang zeigte am Beispiel Theodor
Rollers, dass Widerstand gegen die Nationalsozialisten auch von
Einzelpersonen möglich war. So könne man Roller durchaus als
"Widerstandskämpfer" bezeichnen:
Der Bankangestellte
Theodor Roller wurde 1939 von der Gestapo festgenommen. Zuvor hatte er
seinen Konflikt zwischen "Kreuz und Hakenkreuz" in einem Brief an Adlof
Hitler zur Geltung gebracht. Er wurde vom Sondergericht 1940
freigesprochen, indem er für verrückt erklärt wird, obwohl ein
psychatrisches Gutachten zuvor das Gegenteil feststellte. Roller
verbrachte die Jahre bis zur Befreiung in der Heil- und Pflegeanstalt in
Ravensburg-Weissenau. Viele andere wurden in dieser Zeit entweder in
Grafeneck ermordet oder in Konzentrationslager verschleppt.
Im Anschluss an den Vortrag folgten symbolisch 691 Glockenschläge für die Ermordeten aus der Heil- und Pflegeanstalt und eine Kranzniederlegung am Denkmal der grauen Busse.
Im Rahmen der Veranstaltung hatte man die Möglichkeit sich an Infoständen bzw. in der Begegnung über die Verbrechen des Nationalsozialismus an Juden, Sinti und Roma, Jenischen, Homosexuellen, Kriegsgefangenen, Zeugen Jehovas, politischen Häftlingen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, Frauen und Männern des Widerstands und Kranken und Behinderten zu informieren."
http://de.indymedia.org/2009/01/240495.shtml
Dienstag 27 Januar 2009
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus III (Bilder)
Gerade hab ich von Rene die ersten Bilder erhalten (nochmal DANKE).
Denkmal der grauen Busse
Kranzniederlegung
nochmal von oben (ein Foto von mir)
unsere Gruppe (ohne Rene)
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus II (TV-Beitrag)
Ich war von 5.30-19.00 Uhr unterwegs - aber es hat sich gelohnt.
Eindrucksvolle Reden+Original Kulisse
Hab dann im SWR Fernsehn den
Bericht dazu gesehn und will ihn euch nicht vorenthalten (kam in BW
aktuell 19.45 Uhr):
http://www.swr.de/bw-aktuell/-/id=98428/did=4440414/pv=video/gp1=4440414/nid=98428/1igsg9/index.html
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
hier bin ich heute... Nochmal Geschichte (in meiner Schulzeit), bei der ich was lernen kann !
Samstag 24 Januar 2009
Hamburger Polizei rüstet auf
"Ein verspätetes - 1.000.000 € - schweres Weihnachtsgeschenk für die Hamburger Polizei:
Es ist 500g leicht, kann auf 50 Zentimeter ausgefahren werden, schwerste Verletzungen hervorrufen und heißt EKA. Der neue "Einsatzstock Kurz Ausziehbar" (EKA), ein Teleskopschlagstock aus Stahl, wird ab kommenden Sommer den alten Gummiknüppel ablösen und bis 2013 an allen Gürteln der 8.500 Polizeibeamten Hamburgs baumeln. Der "moderne Polizeidienst" erfordere moderne Einsatzgeräte..."
http://de.indymedia.org











